Führung in sozialen Lernprozessen

Jause-IMG_2603Im Spiel und in der Bewegungsentwicklung treten wir Erwachsenen dem Kind möglichst erwartungsfrei gegenüber.
Im sozialen Miteinander trifft das junge Kind mit der fortschreitenden Mobilität und dem wachsenden Autonomiebedürfnis auf eine Fülle neuer Verhaltenserwartungen der Erwachsenen. Es ist hilfreich, wenn die Eltern möglichst klare Entscheidungen treffen.
Durch freundliche, verlässliche und klare Richtungsweisung bekommt das Kind eine entsprechende Orientierung, welche Erwartungen an es gestellt werden. Vertrauen in das kooperative Kind, Geduld sowie eine unterschiedliche Gewichtung der Erwartungen ermöglichen ein konfliktarmes Zusammenleben.
Beispiel: Das Kind hat gegessen und beginnt mit dem Essen herumzuspielen bzw. es auf den Boden zu werfen. Die Bezugsperson sagt sinngemäß freundlich aber bestimmt: „Ich glaube du hast keinen Hunger mehr, ich werde deinen Teller dann wegräumen. Ich mag es nicht, wenn du das Essen auf den Boden wirfst.“  Sie wartet, ob das Kind noch etwas isst, wenn nicht, räumt sie den Teller weg.